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Wednesday, May 5. 2010Wir waren gut drauf
Nachdem in Berlin erst gar keiner so richtig mit einem der Events mit dem offensichtlich begehrten Icon für 10 Jahre in den Quark kommen wollte, hab ich mir einfach erlaubt eins am 2. Mai in Brandenburg, etwas südlich von Berlin einzustellen.
Und wenn schon nicht in Berlin, dann jedenfalls bei GC77, der ersten Dose in Deutschland überhaupt. Die übrigens noch keine 10 Jahre alt wird, das wird gern mal verwechselt, das ist erst im Oktober soweit. Für Berlin wäre dann der 1. Mai noch frei gewesen (sowieso ein beliebter Tag in der großen Stadt für diverse Treffen anderer Gruppierungen). Nun ist das einmalige Event zwar schon ein paar Tage her, aber heute hat der Weihnachtshase uns das Video zum Event mitgebracht. Respektable Leistung, und im Gegensatz zu den Aufnahmen mit der versteckten Kamera auch bis zum Ende anguckbar. 10 Years Geocaching Event GC77 from sklz on Vimeo. Eigentlich war ja der Plan, wir treffen uns wieder mit den Cachemopeds, stoßen mit bleifreiem Bier an und drehen dann noch eine Runde in der Gegend und sammeln Tradis ein. Aber die Resonanz war so groß dass ich das Programm etwas ändern musste. Der Tubenklassiker bei dem die Zellen gut drauf sind wurde kurz von mir neu vertextet. Soweit auch alles kein Problem, da braucht man wohl keinen Zettel für, denk ich mir, das kann sich doch ein Fünfjähriger merken: Jeder Punkt in der Statistik macht mich glücklich, Und dann passiert mir das doch tatsächlich, dass ich da stehe, anstimmen möchte - und: Mist! Der Originaltext hängt mir im Kopf und geht nicht mehr raus. Den wollte ich hier natürlich jetzt genau nicht zu Gehör bringen. Auch wenns Dieter Bohlen nicht gefallen hätte - wir waren richtig gut drauf. Und das weniger wegen der Statistik, sondern auch wegen des Geburtstagskuchens von ElliBi und anderen leckeren Dingen die mitgebracht wurden. Für 20 Jahre Geocaching tanz ich dann auch, dafür hab ich dann ja noch ein paar Jahre Zeit mich darauf vorzubereiten. Aber selbst dafür hab ich schon eine Idee... Thursday, April 15. 2010Topo-Karte für Garmin kostenlos
Irgendeine Karte hat ja jeder auf seinem Garmin, wenn man die Basemap mal als solche gelten lässt. Mit der kann man aber nicht besonders viel anfangen.
Karten sind bei Garmin als Zubehör oder im Bundle zu bekommen und seit einiger Zeit sind sogar die zukünftigen Updates schon im Preis mit inbegriffen. Doch es gibt brauchbare Alternativen, die kostenlos zu haben sind. Gerade eben kam die April-Version der Kleineisel-Karte rein, derzeit meine Wahl. Die Updates kommen so immer etwa zur Mitte des Monats. An dieser Stelle meine Anerkennung an Ralf Kleineisel für seinen Einsatz! Das Image wird fertig für mein Oregano zum Download bereitgestellt, einfach die ZIP-Datei auspacken und die Datei gmapsupp.img in ein Verzeichnis mit dem Namen garmin auf der Speicherkarte kopieren. Was mir besonders gefällt, ist die Optik dieser Karte, die sich wohl an der von den alten Topo-Karten der Landesvermessungsämter orientiert, die man noch in Papierform im Maßstab 1:50.000 kennt. Wie es sich für eine Topo-Karte gehört, sind auch Höhenlinien enthalten, mir ist das allerdings in der Region hier nicht so wichtig. Für mich ist eher interessant, einen aktuellen Kartenstand mit vielen Details zu verwenden und hier hat die Karte gerade in der Hauptstadt die Nase vorn. Natürlich ist die Karte wie viele andere Karten auf OSM-Basis heute auch routingfähig, man kann sich also den Weg zu einem Geocache weisen lassen. Einzig die Adressen-Suche ist noch ein (von Garmin hausgemachter) Problempunkt. Die Suche nach Straßen und POIs steht aber den kommerziellen Karten-Produkten nicht mehr nach. Thursday, February 18. 2010Amenities International
Bei dem international immer stärker wachsenden Projekt OpenStreetMap werden von fleißigen Mappern nicht nur Zivilisationsbauten, also Straßen und Häuser, kartographiert.
Zwar sind diese Bauwerke sicher die Grundlage dieser freien Karte der Welt, die sich jeden Tag ändert - wo heute noch ein weißer Fleck ist, kann schon morgen alles so gut erfasst sein, wie man es nirgendwo sonst findet, das prominenteste Beispiel ist hier sicher Haiti - aber es sind auch Daten erfasst, die man sonst als Points of Interest (POI) kennt. Wenn man eine OSM-basierte Karte auf dem Garmin benutzt (durch fertig vorbereitete Images ist das sehr einfach geworden) kann man nach diesen POIs dann auch suchen. Um dann auch passende Eintragungen zu finden, müssen sie natürlich in der OSM-Datenbank schon vorhanden sein. Oder andersrum: Es muss sie mal jemand erfasst haben. Nun gibts es sicher den einen oder anderen, der sogar Spaß dran hätte, in der eigenen Umgebung die POI anzulegen. Wenn das jeder für seinen Homezone macht, wird gerade in Städten die Datenbasis sehr schnell immer informativer für den Benutzer der Karte, egal ob auf dem eigenen GPSr oder wie auch immer. Die typischen OSM-Werkzeuge wie JOSM sind dabei in Installation und Handhabung nicht unbedingt für jeden geeignet, aber um es etwas einfacher zu machen: Ich bin vor kurzem auf den Amenity Editor gestoßen. Damit ist das Anlegen von POIs nun wirklich sehr einfach, grundlegende Plattdeutschkenntnisse mal vorausgesetzt. Knoten (so nennen sich die POI hier) können auf der Karte platziert werden. Das ganze ohne Software-Installation, sogar ohne ein Konto anzulegen, einfach auf der Webseite im Browser die Region anzoomen und die richtige Stelle anklicken. Danach lassen sich schnell zusätzliche Informationen eingeben: Telefonnummer, Adressse, Öffnungszeiten - nur der Name des POI sollte unbedingt vergeben werden. Für die Klassifizierung gibt es eine Liste der Amenities, die sich verwenden lassen. Wer das mal ausprobieren will kann z. B. die Kneipen um die Ecke einfach mal anlegen. Dazu müssen zwei Attribute mindestens rein: "name" (eben mit dem Namen des Ladens) und "amenity" (in diesem Fall von Inhalt "pub"). Die Amenities sind international, mit dem englischen Begriff kommt man schnell auf den passenden Attributwert. |
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