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Friday, January 8. 2010
Gute Spoiler und schlechte Hints Posted by mo-cacher
in Motzpost at
00:35Comments (8) Trackbacks (0)
Gute Spoiler und schlechte Hints
Der Quadmaster hatte mich beim vorletzten Besuch sogar schon im Cachetalk zu Mallorca gewarnt: Auf der schönen kleinen Insel braucht man Spoilerbilder, sonst wirds schwierig.
Der Klassiker dort ist die Steinmauer, das ist sozusagen die Leitplanke der Balearen. Da sind immer irgendwelche Bröckchen locker und eignen sich somit mindestens für einen Small, auch wenn Touristen en Mallorca trotzdem gern Tüddeldosen verstecken, weil sie es so kennen oder grad nix anderes dabei haben. Die Suche nach so etwas in der Mauer ist dann nicht nur wie die Geschichte mit dem Hauhaufen und nicht so sehr mein Ding, vor allem weil da auch teilweise richtig Müll rumliegt, von Insekten mal gar nicht zu reden. Deswegen gibts auch meist Spoilerbildchen, die genau die Stelle zeigen, wo man denn gucken muss. Die braucht man auch an anderen Stellen wie zum Beispiel an der Küste. Teilweise muss man da schon etwas dicht am Abgrund suchen und ohne klaren Hinweis macht mir das dann keinen Spaß mehr. Ich bin ja schließlich im Urlaub. Schön also, wenn es diese Spoiler gibt, ärgerlich wenn der Owner es nicht für nötig gehalten hat, etwas derartiges mitzuliefern. Ärgerlich auch deswegen, weil solche Cachelocations dann nach der üblichen Menge cachender Touristen aussehen als hätte ein LKW dort falsch eingeparkt. Wollen mir mal keine Faulheit bei solchen Ownern unterstellen, nehmen wir mal einfach zu ihren Gunsten an, sie hätten keine Kamera dabei gehabt und waren sich der Folgen nicht bewusst. Dann ist jetzt der Moment, wo man bei den Geocaches einen aussagekräftigen Hint nachliefern sollte. Und damit appeliere ich an alle Geocacher, nicht nur die im befreundeten Ausland, sondern auch hierzulande: Macht bitte ordentliche Hints zu Euren Listings. Da gebt Ihr Euch Mühe eine schöne Location zu suchen, versteckt eine Dose möglichst geschickt, dann sollen die Geocacher die doch auch finden und nicht die Gegend zerlegen oder durch auffällige Suche auf den Cache aufmerksam machen müssen! Übrigens ist mir ein guter Hint viel lieber als ein Spoiler. Zum einen macht so ein Hint mehr Freude und lässt noch etwas Raum für Überraschung, zum andern haben ich den auf meinem Garmin Oregon über die Pocket Query gleich dabei und die Bilder nicht. Umso ätzender wenn dann im Hint auch noch sowas drinsteht wie "siehe Bild", verarschen kann ich mich selber. Fast in die selbe Kategorie fallen diese Hints rückwärts oder mit neuartiger Silbertrennung, kann mir mal einer erklären was der Stuss soll? Das Rot13 im Ausdruck reicht völlig aus und ich kann schon sehr gut selbst entscheiden wann ich einen Hint lesen möchte und wann noch nicht. Saturday, January 2. 2010Gute Vorsätze
Da komm ich grad von der schönen kleinen Insel wieder und stöber so durch die Geocaching-Blogs der üblichen Verdächtigen und stolper neben jede Menge besten Wünschen zum Fest und neuen Jahr auch über gute Vorsätze und Strategien zur Zielformulierung.
Fest und Jahreswechsel habe ich mit meiner kleinen Französin außer Landes verbracht. Auch von 20° und Sonnenschein im Winter abgesehen ist dort so einiges anders. Die Weihnachtszeit ist zwar wahrnehmbar, aber nicht so aufdringlich wie in Deutschland. Sylvester geht weitgehend ohne Geböller aber mit den mit durch zwei Jahrzehnte in Andalusien vertrauten Gebräuchen wie roter Unterwäsche und Weintrauben zu zwölf Gongschlägen ab. Und da waren sie dann wieder, die Wünsche (eben zu jeder Traube einer) und dann auch die Vorsätze! Also ich hab beides nicht. Was die Wünsche angeht, zumindest nichts wo ich erhoffe dass also ein Zustand eintritt, den ich nicht ursächlich beeinflusst habe, wie z.B. im Lotto zu gewinnen. Wünsche im Sinne von Dingen oder Zuständen die mir gefallen könnten vielleicht schon, aber da arbeite ich ja ohnehin dran. Und die Vorsätze sind sowieso das dusseligste überhaupt, da machen sich viele ja schon fast ein Ritual draus sich etwas vorzunehmen und nur ein paar Tage bis Wochen durchzuhalten. Oder noch neurotischer, sich einen Vorsatz zu machen im vollen Bewusstsein, ihn nicht umsetzen zu wollen. Wenn ich etwas machen möchte, dann tu ich das auch. Da muss ich mir keine Vorsätze machen, um mich selbst zu überreden. Entweder ich möchte etwas erreichen, dann liegt auch meist auf der Hand was zu tun ist und dann wird das so gemacht. Oder ich will das nicht, dann ist es auch egal. Ob und welche Geocaches ich noch machen möchte, taugt für als Vorsatz zum Geocachen schon mal gar nicht. Da muss ich mich nicht motivieren, wird sich schon zeigen, welche Dosen meinen Weg pflastern. Bleibt nur noch, sich mal vielleicht bestimmte andere Dinge vorzunehmen. Für den Logeintrag in einem Petling stand ich kurz vor dem Abgrund, einen Schritt weiter ging es etwa 250 Meter die Klippen runter. Damit fand ich den Cache selbst etwas unangenehm und auch vom Terrain unterbewertet, aber die Serpentinen zum Cap Formentor müssten noch mal mit dem Cachemoped gemacht werden. Das aber nicht als Wunsch oder guten Vorsatz, sondern eher als Planungsoptionen auf die Liste der Dinge die man noch mal anstellen könnte. Wednesday, September 16. 2009Einstiegshürden
Immer wieder kommt mal die Frage auf, ob neue Geocacher erst bestimmte Voraussetzungen erfüllen sollen müssten, bevor sie ihren ersten Geocache legen dürfen. Grad wieder kam aus Bayern ein Geocacher mit einem solchen Gedankenspiel zur Cachequalität um die Ecke.
Der Gedanke, die Möglichkeit die erste Dose zu verstecken an bestimmte Voraussetzungen zu binden ist schon ziemlich alt und wird immer wieder mal aufgebracht. Gängige Vorschläge sind da dass man erst ab 100 Caches loslegen darf, oder man braucht eine Empfehlung eines etablierten Geocachers oder im schlimmsten Fall eine Prüfung (wie auch immer die aussehen soll). Nein, so geht das nicht! Geocaching ist ein freies Hobby. Der Anfänger darf auch Fehler machen und sogar völligen Mist bauen. Daraus kann man lernen, davon abgesehen gibts Reviewer die die Spielregeln kontrollieren und mehr ist nicht erforderlich. Da werden keine weiteren Vorschriften gebraucht. Der Owner bekommt Rückmeldung über die Logs, natürlich nur von Geocachern die auch Eier für mehr als ein Kurzlog in der Hose haben um zu schreiben wenn das Kunstwerk nicht gefallen hat. Zumindest über GC-Vote können auch die Feiglinge ihr Kreuzchen machen. Und schließlich kann man sich als Geocacher auch vorher angucken von wem man da einen Cache machen will und Qualitätscaches von Geocachern mit einem guten Ruf bevorzugen. Bei Erstlingswerken kann man doch erst mal andere gucken gehen lassen. Ein Grund auch warum ich mir die FTF-Hatz spare: Ich warte erst mal das Feedback in den Logs ab und guck mir den Vote-Level an. Die Einstiegshürden und damit die Freiheit den erste Geocache zu legen für Newbies zu erhöhen ist jedenfalls für mich kein sinnvoller Ansatz. Wer bei Geocaches enttäuscht ist, hat meist selbst schuld. |
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