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Monday, September 12. 2011Nano zum Large aufmotzen
Wer die Geocaching-News einigermaßen verfolgt wird in letzter Zeit Artikel gesehen haben, in denen angeblich die neuen Definition der Behältergrößen verändert wurde.
Um das nicht alles wiederzukäuen hier mal ein ganz anderes Filmchen aus der Tube zum Thema. Ein Nano ist auch nach den kleinen Änderungen immer noch ein Micro, mit dem gezeigten Trick kann man ihn ganz locker aufmotzen: Eine kleine Munkiste hat demnach die Innen-Abmessungen 26 cm lang mal 9 cm breit mal 17,5 cm hoch und damit 4095 cm³, also 4 Liter. Damit steigt sie sicher in die Large-Klasse auf. Bleibt nur zu hoffen dass Petlinge auch weiterhin als Micro gelistet bleiben, obwohl eindeutig größer als eine Filmdose. Sonst muss ich mein Beuteschema weiter eingrenzen. Tuesday, June 14. 2011Moenk'sches Beuteschema
Wenn's mal wieder mit dem Mopped in Berlin zum cachen losgeht, dann ist der Weg das Ziel.
Dosen pflastern dabei eben diesen Weg, in Berlin sind es dabei schon so viele, dass man gar nicht mehr für jede sinnbefreiten Kram anhalten möchte. Dazu wurde im Cachetalk und anderswo schon öfter das Moenk'sche Beuteschema verkündet, das an dieser Stelle noch einmal zusammengefasst sein soll: 1. Tradis sollen es sein, da passen die Koordinaten zur Dose und man muss keine Klugscheisser-Rätsel oder sonstige Aufgaben lösen und auch keine Schnitzeljagd machen wo es plötzlich nur noch zu Fuß weitergeht. Nicht weil das Cachemoped dem Terrain nicht gewachsen wäre, sondern weil Verbotsschilder mitunter auch ihren Sinn haben und dann natürlich respektiert werden. 2. Terrain ist auch gleich das nächste Stichwort: Nicht mehr als 2/2, besser unter 2/2 für Difficulty und Terrain. T1 ist für Rollstuhlfahrer gut, und dann kann man auch mit dem Mopped meist gut ranfahren, absteigen und ein paar Schritte geht auch noch, also T1,5 ist auch ok. D2 maximal, weil in Leder und Cordura wirds sonst schnell anstrengend, die Dosensuche ist ja schließlich nur Beiwerk. 3. Mindestens small zu suchen hält einem die phantasielosen Petlinge und abgesoffenen Filmdosen vom Leibe. Da wo jemand schon eine richtige Dose versteckt hat steckt meist auch etwas Gerhirnschmalz hinter. Leider verpasst man damit auch die eine oder andere eigentlich gute Dose auf dem Weg. Aber etwas Schwund ist immer und wir wollen ja nicht alle zwei Kilometer anhalten. So lange die erweiterte Homezone für dieses Beuteschema noch genug hergibt kann man sich den Luxus leisten. Friday, April 29. 2011TomTom verkauft Raser-Daten
"Nothing to hide" - ich habe nichts verstecken war immer schon das blödeste Argument wenn man sich nicht über die Datensammelwut einiger Hersteller aufregen wollte.
Dass Kriminelle gern das prestigeträchtige Apfeltelefon verwenden dürfte die Polizei gefreut haben. Denn immerhin loggt das gute Stück wohl mehr als manch einer sich gedacht hat. Was genau alles kann sich übrigens mit dem iPhone Tracker angucken. Der übrigens verwendet vorbildlicherweise OpenStreetMap als Kartengrundlage. Ob Ermittlungsbehörden gern mal Daten kaufen wenn es sich lohnt, wissen wir von geklauten Schweizer Bankdaten. Nun wollten die Holländer auch gern ein paar Einnahmen bei der Verkehrsüberwachung verbuchen wollen und haben TomTom ein paar Daten abgekauft. Im Vergleich zu deren Kursen sind unsere Bußgelder übrigens echte Schnäppchen. TomTom war sonst immer neben Garmin meine Empfehlung für Navis, das muss ich noch mal überdenken. Strategisch sinnvolle Standorte für Blitzer lassen sich natürlich viel besser finden, wenn die Raser die Daten frei Haus liefern. Für den Deal mit der Polizei von TomTom hat man sich zwar entschuldigt (Zitat: "Wir haben niemals damit gerechnet, dass so viele unserer Kunden unglücklich darüber sind.") aber auch hier sieht man wieder das Interesse an Geodaten bei Ermittlungsbehörden. Und mit den gesammelten Daten kann man noch viel mehr machen, was wir nun mitbekommen ist der die Spitze des Eisbergs. |
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