Die
Papierstreifen für Micros haben doch was. Lange Zeit hab ich die Auffassung vertreten, dass ein
kleines Logbuch doch eleganter für einen Micro wäre.
Das denke ich prinzipiell auch immer noch. Für meine Micros hab ich darum auch immer selbst kleine Logbücher gebastelt. In der alten
Anleitung für Magnet-Runddosen-Micros kann man das auch sehr schön sehen.
Aus Faulheit und Zeitmangel bin ich aber dazu übergegangen, eine Vorlage die eigentlich für die Innenseiten gedacht war auszudrucken und in Streifenform aneinander zu tackern. Für den Cache an der
Raubritterburg von Marzahn-Hellersdorf kam vor knapp einem Jahr so ein Streifenfussel-"Buch" zum Einsatz.
Vor kurzem dann die NM-Meldung, also vor dem Besuch der
Saufsauna eine kurze
Cachewartung. Alte Papierrolle raus, Neue rein. Zu Hause dann die Einzelteile spaßeshalber mit Tesla zusammgepuzzelt, hier das eingescannte Ergebnis:



Ich stelle fest: Es ist eigentlich egal, ob man ein Büchlein oder eine Logrolle einlegt. Geloggt wird so oder so. Wenn ein Stückchen fehlt, wird mit eigenem Papier ergänzt. Log-Aufkleber und -Stempel sind mittlerweile nicht mehr so problematisch wie noch vor einigen Jahren, wo sie sehr viel Platz verschwendeten. Die Streifenbücher lassen sich problemlos scannen und verbloggen, während die Büchlein nie wieder angeguckt werden. Und: In Berlin dauert es selbst außerhalb (des S-Bahn-Rings, also kurz vor Brandenburg) nur knapp über ein Jahr bis alles vollgeschrieben ist.
Weitere Anmerkungen und Interpretationen bitte in die Kommentare.
Bremsspuren