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Thursday, February 18. 2010Amenities International
Bei dem international immer stärker wachsenden Projekt OpenStreetMap werden von fleißigen Mappern nicht nur Zivilisationsbauten, also Straßen und Häuser, kartographiert.
Zwar sind diese Bauwerke sicher die Grundlage dieser freien Karte der Welt, die sich jeden Tag ändert - wo heute noch ein weißer Fleck ist, kann schon morgen alles so gut erfasst sein, wie man es nirgendwo sonst findet, das prominenteste Beispiel ist hier sicher Haiti - aber es sind auch Daten erfasst, die man sonst als Points of Interest (POI) kennt. Wenn man eine OSM-basierte Karte auf dem Garmin benutzt (durch fertig vorbereitete Images ist das sehr einfach geworden) kann man nach diesen POIs dann auch suchen. Um dann auch passende Eintragungen zu finden, müssen sie natürlich in der OSM-Datenbank schon vorhanden sein. Oder andersrum: Es muss sie mal jemand erfasst haben. Nun gibts es sicher den einen oder anderen, der sogar Spaß dran hätte, in der eigenen Umgebung die POI anzulegen. Wenn das jeder für seinen Homezone macht, wird gerade in Städten die Datenbasis sehr schnell immer informativer für den Benutzer der Karte, egal ob auf dem eigenen GPSr oder wie auch immer. Die typischen OSM-Werkzeuge wie JOSM sind dabei in Installation und Handhabung nicht unbedingt für jeden geeignet, aber um es etwas einfacher zu machen: Ich bin vor kurzem auf den Amenity Editor gestoßen. Damit ist das Anlegen von POIs nun wirklich sehr einfach, grundlegende Plattdeutschkenntnisse mal vorausgesetzt. Knoten (so nennen sich die POI hier) können auf der Karte platziert werden. Das ganze ohne Software-Installation, sogar ohne ein Konto anzulegen, einfach auf der Webseite im Browser die Region anzoomen und die richtige Stelle anklicken. Danach lassen sich schnell zusätzliche Informationen eingeben: Telefonnummer, Adressse, Öffnungszeiten - nur der Name des POI sollte unbedingt vergeben werden. Für die Klassifizierung gibt es eine Liste der Amenities, die sich verwenden lassen. Wer das mal ausprobieren will kann z. B. die Kneipen um die Ecke einfach mal anlegen. Dazu müssen zwei Attribute mindestens rein: "name" (eben mit dem Namen des Ladens) und "amenity" (in diesem Fall von Inhalt "pub"). Die Amenities sind international, mit dem englischen Begriff kommt man schnell auf den passenden Attributwert. Comments
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Fand ich sehr praktisch. Allerdings kann es grad in großen Städten bald von POIs nur so wimmeln, da frag ich mich, ob es nicht zu unübersichtlich wird? Oder kann man die ausblenden? Gruß, Elli Aber wenn man das Image aufs Oregano zieht werden die POIs sowieso sortiert, so dass man das in der Umgebung gezeigt bekommt was es grad in der Nähe so gibt. Von daher kanns mir gar nicht genug POI im OSM geben, Hauptsache alles ist sauber kategorisiert über Amenities. |
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