"Nothing to hide" -
ich habe nichts verstecken war immer schon das blödeste Argument wenn man sich nicht über die Datensammelwut einiger Hersteller aufregen wollte.
Dass
Kriminelle gern das prestigeträchtige
Apfeltelefon verwenden dürfte die Polizei gefreut haben. Denn immerhin loggt das gute Stück wohl mehr als manch einer sich gedacht hat. Was genau alles kann sich übrigens mit dem
iPhone Tracker angucken. Der übrigens verwendet vorbildlicherweise
OpenStreetMap als Kartengrundlage.
Ob
Ermittlungsbehörden gern mal
Daten kaufen wenn es sich lohnt, wissen wir von geklauten Schweizer Bankdaten. Nun wollten die Holländer auch gern ein paar Einnahmen bei der
Verkehrsüberwachung verbuchen wollen und haben
TomTom ein paar Daten abgekauft. Im Vergleich zu deren Kursen sind unsere
Bußgelder übrigens echte Schnäppchen.
TomTom war sonst immer neben Garmin meine
Empfehlung für Navis, das muss ich noch mal überdenken. Strategisch sinnvolle Standorte für Blitzer lassen sich natürlich viel besser finden, wenn die Raser die Daten frei Haus liefern.
Für den
Deal mit der Polizei von TomTom hat man sich zwar entschuldigt (Zitat: "Wir haben niemals damit gerechnet, dass so viele unserer Kunden unglücklich darüber sind.") aber auch hier sieht man wieder das Interesse an
Geodaten bei Ermittlungsbehörden. Und mit den gesammelten Daten kann man noch viel mehr machen, was wir nun mitbekommen ist der die Spitze des Eisbergs.
Bremsspuren