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Thursday, January 15. 2009Tauziehen
Es ist schon erstaunlich, auf welche Ideen Menschen kommen, die zuviel Zeit haben. Wer bei Tauziehen an so ein Spiel auf der grünen Wiese denkt, bei dem zwei Teams in entgegengesetzte Richtung ziehen, liegt dabei gar nicht so falsch. In der ursprünglichen Form wird Tauziehen mit kräftigen Männern (oder auch Frauen) und noch stärkerern Seilen gespielt - wer mehr wissen will fragt Onkel W. oder Tante G.
Die Dosenfischer fragten nun aber doch in ihrem B-Grüß-Nummer grad, was es mit den Hochziehern und den Runterziehern auf sich hat. Dabei gehts um eine ganz besondere Form des Zeitvertreibs in Foren. Bei dem Tauziehen in seiner Variante als Forumspiel wird bei einer Zahl wie 50 begonnen, die von einem besonders gelangweilten Forenteilnehmer in die Runde geworfen wird. Es bilden sich dann zwei Teams, die Hochzieher und die Runterzieher. Die Hochzieher zählen zu der Zahl im letzten Posting einen dazu, die Runterzieher ziehen einen ab. Und posten natürlich wieder. Dabei werden auch gerne mal Zahlen in Form von Bildern aus der Bildersuche verwendet. Ziel des Spiels ist auf Null oder das Doppelte der Startzahl (in diesem Fall 100) zu kommen. Eine kleine Einschränkung gibts dabei: Jeder darf nur einmal die Stunde einen Beitrag absetzen, also im übertragenen Sinne "am Seil ziehen". Ungeklärt bisher ist, ob es genetisch verankert oder durch das soziale Umfeld bedingt ist, ob man zu einem Hochzieher oder einem Runterzieher wird. Sehr schön ist aber auch bei diesem Spiel der Ringelmann-Effekt wieder zu beobachten. Nebenbei sei noch erwähnt dass Foren-Administratoren relativ viel Toleranz für solche Forenspiele aufbringen müssen. Die Datenbank des Forums soll ja eigentlich mit sinnvolleren Postings genutzt werden. Daher werden abgeschlossene Runden solcher Wettkämpfe auch gern gelöscht, nachdem sich ein Team den Sieg sichern konnte. Sunday, January 11. 2009VHS-Kurse
Spanisch überholt Französisch titelte kürzlich Rhein-Berg-Online im Kölner Stadt-Anzeiger. Es ging um VHS-Kurse, also meist private Weiterbildung an der Volkshochschule. Das mit dem Spanisch wundert mich da gar nicht, die spanische Sprache ist wesentlich übersichtlicher und praktisch einsetzbarer. Ich musste mich aus historischen Gründen noch sieben Jahre mit der Sprache der Franzosen in der Schule befassen.
Vor allem aber, und deswegen tauchte der Artikel zum Thema Geocaching in den Google News auf: Geocaching wird gängiger VHS-Kurs! Und wenn das mal einer entdeckt, wie kürzlich grad im grünen Forum einen Kurs an der VHS Diepholz, dann schreien einige Geocacher laut auf: Kommerz! Wo kommen wir denn da hin! Mögen bloß eigene Caches gelegt und nicht die ohnehin bei GC gelisteten gesucht werden. Der Zugang zur Bildung ist ein recht unterschiedlicher. Der eine liest ein Buch. Der andere guckt im Internet und probierts dann aus. Wieder andere gehen zur Volkshochschule. Das wiederum ist eine Einrichtung, mit der viele nur vage Klischeevorstellungen haben. Die VHS ist auch immer wieder für Gags im Comedy gut, aber es ist eine Einrichtung der Weiterbildung in der Freizeit, die schon viele Krisen überlebt hat. Um das mal etwas zu erläutern: In der Volkshochschule bildet sich die Mittelschicht selbst fort. Das heißt: Sowohl Dozenten als auch Teilnehmer kommen aus dieser Schicht und stellen sowohl Teilnehmer als auch Dozenten. Unterhalb dieser Schicht gibt es an Kursen die man in der Freizeit besucht kaum Interesse, oberhalb werden meist andere Möglichkeiten der Erwachsenbildung gewählt. Die Dozenten an der VHS bekommen ein relativ geringes Honorar, etwa wie ein Abteilungsleiter im Sportverein. Die Teilnehmer sind Menschen, die in ihrer Freizeit eben keinen Sport machen, sondern etwas Interessantes hören wollen. Und sie wählen diesen Zugang, sie besuchen einen Kurs. Werden Kurse aus dem Kursprogramm nicht angenommen, werden sie nach einiger Zeit nicht mehr angeboten. Das kostet ein paar Euros, das ist aber gar kein Problem, dafür wird man unterhalten und gestaltet die Freizeit. Ein Internetzugang oder Buch für autodidaktischen Zugang kosten letztlich auch. Wenn es irgendwie mal einen VHS-Kurs hier gibt: Meine Caches könnt Ihr alle suchen. Dafür sind die da und ich freu mich auf die Logs. Monday, January 5. 2009Parkplatzkoordinaten
Heute morgen auf dem Weg zur S-Bahn bin ich mal kurz bei meinen Parkplatzkoordinaten vorbeigekommen. So wie das aussieht hätte ich den Gutschein für die Prozente von Louis mal doch für das Mopedcondom verwenden sollen. Überwintern so draußen ist sicher nicht so gut, das kennt mein Cachemoped gar nicht, stand sonst immer nur untern Carport.
Aber was ist den nun eigentlich besser, die Kiste da so offen stehen zu lassen oder so ein Überzug wo sich dann die Feuchtigkeit drunter sammelt und alles weggammelt? Wenn da jemand schon Erfahrung mit hat freu ich mich auf schlaue Kommentare. Hab einfach nur alles mit ein wenig Fett aus der Tube eingeschmiert was so aussieht als könnte es Rost ansetzen. Bleibt nur noch die Hoffnung dass es in zwei-drei Monaten spätestens wieder losgeht. Und dann am besten mit einer Rundfahrt als Geocaching-Event, natürlich korrekt gelistet und als T5 weil man ja einen speziellen Ausrüstungsgegenstand braucht. War noch was? Achja, Parkplatzkoordinaten. Dass das normal nicht die Koordinaten sind die oben bei einem Multi im Listing stehen hat sich ja hoffentlich schon rumgesprochen. Den Fehler mit "an den angegebenen Koordinaten könnt Ihr parken" hab ich früher auch mal gemacht. Parkplatz ist additional waypoint, im Listing steht die Koordinate der ersten Station, also wo es mit der Sucherei losgeht. |
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